Über Uns

Die offene Beschäftigung mit Kulturen des Geschlechts gehört heute zum Grundtenor einer jeden politischen Stiftung und zum Diskussionsinventar zukunftsorientierter und freier Gesellschaften – wobei an die Frage nach der Geschlechtergerechtigkeit individuell, den politischen Ideen des Einzelnen folgend und frei von Ideologien, herangegangen werden soll. Dieses Ziel hat sich die Initiative Feminismus als Mitglied in der freiheitlichen stipendiatischen Familie, anerkannt auf dem Konvent im September 2014, zum Ziel gesetzt – wir sind daher offen für Freigeister, welche sich für Fragen der Gleichstellung interessieren und Fragen von Gender und Geschlecht liberal denken wollen.

Ihr solltet auf uns zu kommen, weil wir uns Fragen des Feminismus geschlechterneutral aus liberaler Sicht nähern und den Liberalismus für feministische Anliegen erweitern wollen. Es interessiert uns, wie wir uns aus der Richtung der liberalen politischen Praxis her Fragen der Geschlechtergerechtigkeit nähern können. Außerdem ist es nach unserer Auffassung für zeitgenössische Gesellschaftsformen, welche sich vor allem durch (politische) Bildung konstituieren, wichtig, Respekt, Toleranz und ein freies und mündiges Menschenbild zu vermitteln.

Grundlegend wichtig für eine Beschäftigung mit Feminismus, Gender und den damit einhergehenden soziokulturellen Bedingtheiten in einem liberalen Kontext ist nach wie vor das Stecken eines verbindlichen Werterahmens – diesen wollen wir stecken, an ihm arbeiten und versuchen ihn so inklusiv wie möglich zu gestalten . Getragen wird jede praktische und theoretische Beschäftigung mit dem Feminismus im Angesicht liberaler Werte von der Idee der Geschlechtergerechtigkeit. Historisch erwachsen aus einer Kritik an patriarchalen Strukturen, galt der Feminismus vormals der Emanzipation von Frauen, nimmt er heute Diskriminierung aller biologischen sowie sozialen Geschlechter und Sexualitäten zum Ausgangspunkt. Liberalismus und Feminismus stehen nicht im Konflikt miteinander, sondern ergänzen sich im Streben nach Freiheit und Emanzipation. Ein liberaler Feminismus möchte vorgefertigte Geschlechterrollen hinterfragen und aufbrechen, um allen Geschlechtern in ihren Nuancen und Ausprägungen gleichermaßen eine freie Entfaltung zu ermöglichen. Eine freie Gesellschaft besteht in einer geschlechtervielfältigen Ordnung. Toleranz und Akzeptanz der Selbstbestimmung jedes Einzelnen sollte Leitidee des liberalen Feminismus sein. Konkret versuchen wir mit Seminaren und Zukunftswerkstätten zu den Themen Frauen* und Politik, liberalem Feminismus und der Verbindung von Gender und Selbstbestimmung einen konkreten Beitrag zum Profil der Friedrich-Naumann-Stiftung, auch als liberalem Think-Tank, zu liefern.

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